Abfall und Beschaffung

Vermeiden und Trennen

Wettkämpfe und Kulturevents so zu organisieren, dass möglichst wenig Abfall anfällt hat Vorteile. Einerseits werden Ressourcen geschont und andererseits steigt das Image. Denn AnrainerInnen und BesucherInnen nehmen an großen Abfallbergen am meisten Anstoß.

Am meisten Abfall entsteht durch Einwegverpackungen von Getränken und Speisen. Und die Praxis zeigt, dass sortenreine Mülltrennung im BesucherInnenbereich nur sehr aufwändig erreicht werden kann. Daher sollten Abfälle gar nicht erst entstehen.

Die Verwendung von Mehrweggeschirr vermeidet bis zu 90% des Abfalls. Und der nicht vermeidbare Müll im Gastronomie- und Servicebereich wird bei Green Events in Glas, Papier, Metall, Kunststoff, Biomüll, Speiseöl und Restmüll getrennt. Diese Maßnahmen sparen Aufräumungs- und Entsorgungskosten. Das lohnt sich finanziell!

Mehrweg und getrennte Müllsammlung ist bei allen Kultur- und Sportveranstaltungen einsetzbar. Mehrweg und Mülltrennung entwickelt sich für alle Kultur- und Sportevents zum Standard; sei es im Fußballstadion oder beim Laufevent, beim Musikfestival oder beim Theater- oder Konzertbesuch.

Ein schönes Kultur- und Sportevent bzw. Dorf- und Stadtfest ist ein Fest ohne Abfallberge!

Ein gutes Beispiel:
Der energieeffiziente Lauf: Lipizzanerheimatlauf - Ein Mehrwegbecher wird sportlich
Diese Veranstaltung steht für ein Laufevent, das dem gegenwärtigen Zeittrend aber auch den Ansprüchen einer umweltbewussten Gesellschaft entspricht. Es wurden Maßnahmen im Bereich Energie, Mobilität und Abfall gesetzt.
Bei allen Labestationen, sowie der Gastronomie wurde auf Mehrwegbecher gesetzt. Nach dem Motto „Ich will nach Hause“ wurden die Mehrwegbecher in Big Bag’s gesammelt. Mehr