"nachhaltig gewinnen!" 2014/15

Foto: Bundesminister Rupprechter überreichte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz den „Green Events Austria“-Sonderpreis. Für das Sieger-Land Schweden wurde auch eine „Green Events“-Botschaft an die Schwedische Vertretung übergeben, um den nachhaltigen Gedanken des „Green Events“ Eurovision Song Contests weiter zu reichen. © BMLFUW/Robert Strasser

Für die Jury war es nicht einfach aus den über 60 Sport- und Kulturveranstaltungen die besten Green Events für die Auszeichnung herauszufinden. Die Jury hat je zehn Kultur- und Sportveranstaltungen für die Auszeichnung nominiert, da diese Events für die jeweilige Branche ein Vorbild sind. Bei den eingereichten Veranstaltungen wurden ein Vielzahl an Green Event Maßnahmen äußerst kreativ und innovativ umgesetzt. Die hohe Anzahl der Basispunkte und die gute Dokumentation waren für die Nominierung und schlussendlich auch für die Auszeichnung mitentscheidend.

Foto: BMLFUW/Robert Strasser

Preisverleihung | 26.05.2015 | Österreichische Nationalbibliothek | 1010 Wien

Die Auszeichnung fand am Dienstag, den 26. Mai 2015, im Rahmen der Green Events Austria Konferenz auf Einladung von Bundesminister Andrä Rupprechter statt, der auch die Urkunden persönlich überreichte. In diesem Jahr wurde die Verleihung als feierlicher Teil der Green Events Austria Konferenz abgehalten, bei der sich in Diskussionen, Workshops und Fachausstellungen alles um nachhaltige Veranstaltungen drehte und rund 250 Personen teilgenommen haben.

Ausgezeichnete Kulturveranstaltungen

Die prämierten Kulturevents sind: Das "Buskers Festival" in Wien, "Jubiläum Lungauer Kulturverein" in Salzburg und das "Schrammel Klang Festival" in Niederösterreich.

BUSKERS FESTIVAL 2014

Straßenkunstfestival
Verein zur Förderung der Straßenkunst
Karlsplatz, Wien
5. – 7. September 2014
75.000 BesucherInnen

Foto: BMLFUW/Robert Strasser

MOBILITÄT UND KLIMASCHUTZ
Aufgrund der zentralen Lage des Veranstaltungsorts kam der Großteil der BesucherInnen zu Fuß, mit dem Rad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Veranstaltung. Die umweltschonende Anreise wurde auch gezielt beworben und es standen genügend Fahrradabstellplätze zur Verfügung.

ABFALL UND BESCHAFFUNG
Maßnahmen zur Abfallvermeidung wie etwa der Einsatz von Mehrwegbechern, Flyer-Verbot, Give-away-Beschränkungen und Einsatz wiederverwendbarer Banner standen an oberster Stelle. Der anfallende Abfall wurde getrennt gesammelt und der MA 48 übergeben. Die Veranstalter verwendeten Umweltzeichenpapier und die Banner werden jährlich wieder -verwendet.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Es gab regionale und biologische Produkte. Der Fleischkonsum wurde durch ein reichhaltiges vegetarisches Angebot so gering wie möglich gehalten. Die Catering-Dienstleister hielten sich an festgelegte Bestimmungen zur Abfallvermeidung und -trennung sowie Energieeffizienz.

ENERGIE UND WASSER
Viele Künstler kamen ohne Strom aus, auf zusätzliche Beleuchtung wurde verzichtet. Der Strom wurde von Wien Energie bezogen und der Wasserverbrauch so gering wie möglich gehalten. Ein öffentlicher Trinkbrunnen stand den BesucherInnen zur Verfügung.

SOZIALE VERANTWORTUNG
Soziale und ökologische Initiativen konnten mit Unterstützung des Buskers Festvials ihre Aktivitäten bei der Veranstaltung direkt bewerben. So war etwa das Flüchtlingsprojekt von Ute Bock mit einem Stand vertreten. Das Festival war barrierefrei ausgerichtet.

KOMMUNIKATION
Die umweltschonende Anreise kommunizierte man gut im Vorfeld. Die geplanten Maßnahmen wurden in einem Umweltkonzept festgehalten, die durchgeführten in einem
Abschlussbericht dokumentiert. Die ausführliche Gastronomievereinbarung sicherte die nachhaltige Durchführung im Verpflegungsbereich. Workshops wie jener mit ARA & TrashBar (Verein zur Förderung eines nachhaltigen Umweltbewusstseins) gaben den Gästen wertvollen inhaltlichen Input.

JUBILÄUM LKV – LUNGAUER KULTUR VEREIN 2014

Jubiläumsfeierlichkeiten
120 Veranstaltungen zum Jubiläum des LKV
Tamsweg, Salzburg
Sommer 2014
8.400 BesucherInnen

Foto: BMLFUW/Robert Strasser

MOBILITÄT UND KLIMASCHUTZ
Ein Car- Sharing-System minimierte den CO2-Verbrauch. Bei Veranstaltungen wie dem „Mundartfestival Eachtling& More“ konnten die BesucherInnen öffentlich mit dem Postbus anreisen. Taxiunternehmen, Fahrradanreise und Fahrgemeinschaften wurden aktiv beworben. Auch das Thema E-Mobility wurde aufgegriffen und BesucherInnen hatten die Möglichkeit E-Bikes und E-Autos zu testen.

ABFALL UND BESCHAFFUNG
Nach Ankauf und Verwendung von Mehrweggeschirr, -besteck, -bechern und -gläsern wurden diese an andere Initiativen verliehen. Darüber hinaus erstellte ein regionaler Berater ein umfassendes Abfallkonzept. Die Druckwerke produzierte eine mit dem Umweltzeichen zertifizierte Druckerei.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Es gab ein vielfältiges, regionales und bio-zertifiziertes Speisen und Getränkeangebot mit vegetarischen und veganen Gerichten und Fairtrade-zertifiziertem Kaffee. Alkoholfreie Getränke waren um 50 Prozent billiger als alkoholische.

ENERGIE UND WASSER
Auf einen effizienten Energie- und Wasserverbrauch wurde besonders Wert gelegt: Für Veranstaltungen am Abend investierte man in ein LED-Beleuchtungssystem und bei Tagesveranstaltungen wurde auf Beleuchtung verzichtet. Der bezogene Strom stammte aus erneuerbaren Quellen und den BesucherInnen wurden Initiativen zur Sensibilisierung für Energiesparen und sparsamen Wasserverbrauch präsentiert.

SOZIALE VERANTWORTUNG
Mit dem Leitmotiv „Vom Rand zur Mitte“ setzten die Veranstalterinnen ein starkes Zeichen zur Übernahme sozialer Verantwortung. Die Jubiläums-Events unterstützten Organisationen wie ASO Tamsweg, Caritaszentrum/Flüchtlingshilfe Tamsweg, Verein Lungauerfrauentreff, Frauennetzwerk Lungau oder das mobiles Palliativ- und Hospizteam Lungau. Einzelne Programminhalte sprachen ganz gezielt Jugendliche an.

KOMMUNIKATION
Die Green Event Maßnahmen wurden im Vorfeld und während der Veranstaltungen kommuniziert und nachvollziehbar dokumentiert.

SCHRAMMEL.KLANG.FESTIVAL 2014

Musikfestival
Verein Schrammel.Klang.Festival
Litschau am Herrensee, Niederösterreich
4. – 6. Juli 2014
6.000 BesucherInnen

Foto: BMLFUW/Robert Strasser

MOBILITÄT UND KLIMASCHUTZ
Die umweltschonende An- und Abreise sowie die Bildung von Fahrgemeinschaften wurden aktiv beworben. Umweltschonende Shuttleservices an Land (Kooperation mit W4 Taxi) und Wasser (Elektroboot-Shuttledienste) standen zur Verfügung. Die Anreise mit dem Fahrrad wurde durch die Bewerbung der NÖ Fahrradinitiative „Nextbike“ unterstützt. Es gab ausreichend Fahrradabstellplätze. Der Einsatz von E-Gator-Fahrzeugen für Materialtransport und Mitarbeitermobilität garantierte einen umweltfreundlichen Fuhrpark. Bei den eingesetzten Drucksorten entschied man sich für eine CO2-Kompensation.

ABFALL UND BESCHAFFUNG
Der Hauptgastronomiebetrieb setzte zu 100% Mehrweggeschirr ein, die Hüttengastronomie verwendete ausschließlich kompostierbare Materialen bei Einwegbedarf. In allen Bereichen erfolgte eine sachgerechte Sammlung und Trennung des Abfalls. Im Bereich Green Office wurde auf die Reduktion des Papierverbrauchs geachtet, Druckwerke produzierte eine mit dem Umweltzeichen zertifizierte Druckerei.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Die Auswahl von SponsorInnen und PartnerInnen geschah ebenfalls unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Somit konnten regionale und biologische Produkte angeboten und nicht heimische Bio-Produkte, wie beispielsweise Kaffee, aus fairem Handel bezogen werden.

ENERGIE UND WASSER
Energieeffiziente Beleuchtungstechnik mittels LED und Solarlampen wurde eingesetzt, logistische Abläufe wurden optimiert und der Strom von einer Photovoltaikanlage bezogen.

SOZIALE VERANTWORTUNG
Der Veranstalter achtete bei allen Veranstaltungsorten auf barrierefreie Zugänge. Begleitpersonen von RollstuhlfahrerInnen erhielten freien Eintritt, wie auch Kinder bis zum 14. Lebensjahr. Auf eine geschlechtsneutrale Sprache wurde Wert gelegt.

KOMMUNIKATION
Ideen und Maßnahmen zu Green Events wurden vielfältig kommuniziert, während der Veranstaltung gab es Infotafeln über alle Maßnahmen. Mit den Cateringunternehmen schloss der Veranstalter eine schriftliche Vereinbarung zur Umsetzung der Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens. Durch die Aufstellung eines Green Event Teams, inklusive eines Koordinators, gelang eine optimale Verankerung des
Themas Nachhaltigkeit in der Veranstaltung.

Nominierte Kulturveranstaltungen

• Blütenfest im Biodorf Seeham 2014
• Buskers Festival Wien 2014
• Free tree open air 2014
• Geburtstagsfeier LKV 2014
• Linzfest 2014
• Partycipation 2014
• Schrammel.Klang.Festival 2014
• Seewiesenfest 2014
• Südwind Straßenfest 2014
• Wiesenrock 2014

Ausgezeichnete Sportveranstaltungen

Im Bereich Sport wurden das Tennisturnier "Nürnberger Gastein Ladies" in Salzburg, der "Rote Nasen Lauf" in Wien und das Radrennen "24 Stunden Biken für den Klimaschutz" in der Steiermark ausgezeichnet.

NÜRNBERGER GASTEIN LADIES 2014

Damentennisturnier
TC 76 in Kooperation mit Matchmaker
Bad Gastein, Salzburg
5. – 13. Juli 2014
5.000 Sportlerinnen und BesucherInnen

Foto: BMLFUW/Robert Strasser

MOBILITÄT UND KLIMASCHUTZ
BesucherInnen erhielten nach Vorlage des ÖBB-Tickets ein „Green Ticket“ mit 20 Prozent Ermäßigung an der Tageskassa. InhaberInnen der Gastein Card konnten um einen Euro im gesamten Gasteinertal mit dem öffentlichen Verkehr anreisen. Es gab während des Turniers Übersichtspläne über die Bus-Shuttlezeiten. Der Shuttleservice bestand aus E-Fahrzeugen. Bei Family-, Kids- und Ladies-Day wurden Erdgasbusse
eingesetzt und Golfcarts, Segways und Fahrräder für kurze Wegstrecken gratis zur Verfügung gestellt. Die Zusammenlegung von Unterkunft und Spielstätte trug zur Transportvermeidung bei.

ABFALL UND BESCHAFFUNG
Maßnahmen zur Abfallvermeidung bestanden aus dem Einsatz von wiederverwendbaren Werbemitteln und Dekorationen sowie Mehrweggeschirr. Mehrweggebinde kamen dort zum Einsatz, wo es rechtlich erlaubt war. Die SponsorInnen wurden darauf hingewiesen das Verteilen von Werbemitteln zu minimieren.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Die Verpflegung der TeilnehmerInnen erfolgte gemeinsam mit BIO AUSTRIA und regionalen Bio-Betrieben. Auch Wein und Sekt waren biozertifiziert. Die Gestaltung der
Speisekarte berücksichtigte vegetarische Gerichte. Als Giveaways verteilte man erstmals Äpfel und Blumensamen.

ENERGIE- UND WASSERVERBRAUCH
Energie und Wassersparmaßnahmen wurden mittels eines Energiekonzepts an die MitarbeiterInnen kommuniziert. Die Bereitstellung von Toiletten mit 2-Tasten Spülung ermöglichte geringen und effizienten Wasserverbrauch. Die Veranstaltungsanlage arbeitete ohne Flutlicht und der Stand-by-Betrieb von Geräten wurde vermieden.

SOZIALE VERANTWORTUNG
Ein STV-Kids Day und Schulkooperationen erleichterten den Zugang für Kinder. Für Kinder und Menschen mit Behinderung gab es ermäßigten Eintritt. Zudem hatten soziale und ökologische Initiativen die Möglichkeit ihre Aktivitäten bei der Veranstaltung direkt zu bewerben.

KOMMUNIKATION
Den Teilnehmerinnen und BesucherInnen wurden die Möglichkeiten der umweltschonenden Anreise im Vorfeld kommuniziert. Die Speisekarte machte deutlich, dass Getränke und Speisen nachhaltigen Kriterien entsprechen. „We plant a tree“: Siegerin pflanzte einen Baum. Die durchgeführten und künftig geplanten Green Event-Maßnahmen wurden dokumentiert und kommuniziert.

ROTE NASENLAUF 2014

Laufveranstaltung
Rote Nasen Clowndoctors
Prater Hauptallee, Wien
7. September 2014
5.000 BesucherInnen und SportlerInnen

Foto: BMLFUW/Robert Strasser

MOBILITÄT UND KLIMASCHUTZ
Die TeilnehmerInnen konnten die Wiener Linien gratis nutzen, mobile Fahrradständer standen zur Verfügung. Kostenpflichtige Parkplätze um das Veranstaltungsgelände
steuerten den Individualverkehr.

ABFALL UND BESCHAFFUNG
Die Verwendung von Mehrweggeschirr sowie der Lebensmitteleinkauf in Großgebinden trugen zur Abfallvermeidung im Cateringbereich bei. Es wurde mit SponsorInnen und PartnerInnen abgesprochen und vertraglich vereinbart, aktiv keine Werbemittel zu verteilen. Die Wasser- und Labestationen auf der Strecke wurden mit Mehrwegbechern ausgestattet. Die MA sorgte für sachgerechte Straßenreinigung sowie Mülltrennung und -abfuhr. Eine Umweltzeichen-zertifizierte Druckerei produzierte sämtliche Drucksorten (inkl. Startnummern). Als Startbogen wurde ein wiederverwendbarer Stoffbanner verwendet.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Ein regionales Cateringunternehmen stellte biologische, regionale und auch vegane Lebensmittel zur Verfügung. Nicht heimische Produkte wie Tee und Kaffee stammten aus fairem Handel.

ENERGIE- UND WASSERVERBRAUCH
Durch den Verzicht auf Beleuchtung und Warmwasser wurde Energie eingespart. Ein CO2-Zertifikat kompensierte errechneten Stromverbrauch und CO2-Ausstoß der Veranstaltung.

SOZIALE VERANTWORTUNG
Pro zurückgelegtem Kilometer wurden Sponsorengelder an die ROTE NASEN-Clowndoctors gespendet. Die VeranstalterInnen förderten den Zugang und die Teilnahme für Menschen mit Behinderung und gestalteten die Kommunikation sowie die Veranstaltung gender- und familienorientiert. Programmpunkte wie die ASVÖ-Sportmeile oder das Fußball-Koordinationstraining setzten gesundheitliche Nachhaltigkeitsmaßnahmen um.

KOMMUNIKATION
Die nachhaltigen Aspekte wurden im Vorfeld und während der Veranstaltung kommuniziert, die umgesetzten Green Event Maßnahmen ausführlich dokumentiert. Das Cateringunternehmen machte auf das saisonale, regionale, biologische Angebot aufmerksam und förderte damit die Bewusstseinsbildung.

24 STUNDEN BIKEN FÜR DEN KLIMASCHUTZ 2014

Straßenradrennen
Verein Ökoregion Kaindorf
Kaindorf, Steiermark
18. – 19. Juli 2014
4.000 BesucherInnen und SportlerInnen

Foto: BMLFUW/Robert Strasser

MOBILITÄT UND KLIMASCHUTZ
Die Sportveranstaltung war öffentlich erreichbar und dies wurde auch im Vorfeld kommuniziert. Die Homepage verwies auf Car-Sharing und Bildung von Fahrtgemeinschaften. Für mit dem Rad Anreisende gab es kleine Geschenke. Ein Park & Ride Parkplatz wurde zur Verfügung gestellt. Für den Streckendienst kamen E-Roller bzw. E-Motorräder zum Einsatz.

ABFALL UND BESCHAFFUNG
Die Ausgabe von Getränken und Speisen erfolgte ausschließlich mit Mehrweggeschirr. Um Abfall zu vermeiden, achtete man bei der Beschaffung auf Mehrweggebinde. Möglichkeiten zur Abfalltrennung beim Event waren gegeben und gut gekennzeichnet. Die Kommunikationsstrategie beinhaltete das Thema Abfallvermeidung. Es wurde auf elektronische Kommunikation gesetzt, die Verteilung von Druckwerken gesteuert und auf Give-aways bewusst verzichtet.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Fast das gesamte Speisen- und Getränkeangebot war aus der Region, Obst und Säfte bio-zertifiziert, nicht heimische Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade aus fairem Handel. Die vielseitige und gesundheitsorientierte Speisen- und Getränkeauswahl inkludierte auch vegetarische Hauptgerichte.

ENERGIE- UND WASSERVERBRAUCH
Von Beleuchtung durch LED bis zu Induktionskochplatten achtete der Veranstalter generell sehr auf die Reduktion des Energieverbrauchs und bezog den benötigten Strom von einer PV-Anlage. Auch auf eine effiziente Wassernutzung wurde geachtet.

SOZIALE VERANTWORTUNG
Soziale und ökologische Initiativen wie FAIRTRADE und „G’scheit Feiern“ wurden beworben. Der Reinerlös der Veranstaltung kam zu 100% Klimaschutzprojekten in der Region zugute. Man sorgte für Barrierefreiheit. HandbikerInnen nahmen am Rennen teil und wurden in einer eigenen Kategorie geehrt. In den Starterpaketen fanden sich nachhaltige Produkte und auch der Gender-Aspekt wurde in vielfältiger Weise berücksichtigt.

KOMMUNIKATION
Die Kommunikation der gesetzten Green Event Maßnahmen erfolgte vor und während der Veranstaltung. Auch auf die Möglichkeiten zur umweltschonenden Anreise, die Regionalität und Bio-Zertifizierung von Lebensmittel wurde auf der Homepage und direkt bei der Veranstaltung hingewiesen. 300 HelferInnen aus 23 verschiedenen Vereinen erhielten Schulungen zum Thema „Sparsamer Umgang mit Ressourcen“. Die Dokumentation der gesetzten Green Events Maßnahmen findet sich, für alle zugänglich, auf der Homepage der Veranstaltung.

Nominierte Sportveranstaltungen

• Cross Country Lauf XC 2014
• FIS Freestyle Ski & Snowboard WM Kreischberg 2015
• GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN 2014
• Goodball 2014
• Lyoness Open powered by Greenfinity 2014
• Nürnberger Gastein Ladies 2014
• ROTE NASEN Lauf 2014
• Seiser Alm Halbmarathon 2014
• Tirol Milch Frühlingslauf 2015 und Innsbrucker Silvesterlauf 2014
• 24 Stunden Radrennen für den Klimaschutz 2014

Foto: BMLFUW/Robert Strasser

"Der Blick auf die kommenden Jahre ist vielversprechend:
Karate WM 2016 in Linz, Special Olympics 2017 in Graz und Schladming und eine Vielzahl weiterer Green Events werden bereits geplant. Machen Sie Ihr Leben zum Green Event!", so Bundesminister Andrä Rupprechter.

Links

Presseaussendungen:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150527_OTS0047/song-contest-als-vorzeige-green-event-ausgezeichnet
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150528_OTS0217/zwei-wiener-oekoevents-preistraeger-beim-wettbewerb-nachhaltig-gewinnen
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150527_OTS0125/eurovision-song-contest-als-erfolgreicher-green-event-ausgezeichnet
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150527_OTS0203/greenfinity-und-golf-open-event-gmbh-erneut-bei-green-events-austria-gala-ausgezeichnet-bild

Fotos der Veranstaltung (Quelle: BMLFUW, Fotograf: Robert Strasser)
http://www.bmlfuw.gv.at/fotoservice/fotoservice.html?galleryPath=/pressekonferenzen-veranstaltungen-Fototermine/2015/gala

Die Veranstaltung entsprach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings und wurde als ÖkoEvent Wien Veranstaltung durchgeführt.